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Alterskameradschaft besuchte das Flößer- und Schiffermuseum in Kamp

Am 26.06. machten sich 11 der 16 Kameraden der Alterskameradschaft auf den Weg über den Rhein auf die „schäl Seit“. Das Ziel des diesjährigen Tagesausfluges der Feuerwehr-Senioren war der Besuch des Flößer- und Schiffermuseums in Kamp. Hier werden viele Exponate aus der Zeit der Flößerei und der Dampfschifffahrt auf dem Rhein den Besuchern in einer eindrucksvollen Präsentation zur Verfügung gestellt. Die Blütezeit der Flößerei auf dem Rhein begann im 17.Jahrhundert, als Holzstämme aus dem Schwarzwald und dem Spessart nach Holland transportiert wurden. Die langen geradegewachsenen Tannen waren ideal geeignet als Baumaterial für Schiffe und als Rammpfähle, die in den sumpfigen Böden der Niederlande als Fundament für Städte wie Amsterdam und Rotterdam dienten. Diese Flöße waren meist bis zu 500 m lang und 70 m breit und hatten eine Besatzung bis zu 500 Mann, die auf dem Floß in primitiven Hütten während ihrer langen Reise wohnten. Ab etwa 1860 wurden kleine Dampfschlepper zur besseren Kurshaltung der nun merklich verkleinerten Flöße eingesetzt, wozu nur noch eine Besatzung von ca. 25 Mann erforderlich war. Das letzte solcher Flöße befuhr im Jahre 1968 den Rhein. Viele Original-Ausstellungsstücke von der Zeit der Treidel-Schifffahrt und der nachfolgenden Dampfschifffahrt bis zu den Modellen aus der heutigen Zeit beeindruckten die Besucher sehr, zumal Alle diese Zeit-epoche der Rhein-Schifffahrt größtenteils live, bzw. aus Erzählungen der Vorfahren erlebt haben. Nach der Rückfahrt mit dem Schiff begaben sich die Teilnehmer in einen schattigen Biergarten am Bopparder Rheinufer und genossen sich nach dem heißen Tag eine wohlverdiente „Abkühlung“.

v.l.: Stefan Vaßen, Lambert Strack, Heinz Kasten, Manfred Krämer, Herbert Kasper, Walter Volk, Adolf Müller, Jürgen Fuß, Ludwig Spitzlay
Es fehlen: Helmut Günther und der Fotograf Franz-Werner Schweikert